Minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie)

Prof. Dr. med. Carsten J. Krones

Chefarzt
Prof. Dr. med. Carsten J. Krones

  • Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie
  • Telefon: 0241/6006-1201
  • Fax: 0241/6006-1209

YouTube-Video blockiert. Bitte akzeptieren Sie externe Cookies, um dieses Video anzusehen.

Die Minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie) wird in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie in einem sehr breiten Spektrum erfolgreich durchgeführt. Die Klinik ist für die versierte Anwendung der OP-Technik überregional bekannt. Die Ergebnisqualität der Eingriffe wird fortlaufend extern geprüft und bewertet. Die Klinik ist seit Jahren als Kompentenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie anerkannt und mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Minimalinvasive Eingriffe steigern bei richtiger Indikation den Komfort der Patienten und verkürzen die Erholungsphase nach der Operation. Neben den Standardoperationen an Gallenblase, Blinddarm, Leistenbruch und Zwerchfell (Reflux) sind im Marienhospital Aachen auch Operationen an Milz, Nebenniere und Dickdarm sowie Eingriffe an Brustkorb und Lunge mit hohen Standards sicher möglich. Dabei sind bei den Indikationen auch bösartige Erkrankungen eingeschlossen.

Technik der Laparoskopie

Bei einer Laparoskopie oder Bauchspiegelung werden die Instrumente über 5-12 mm kleine Hohlraumhülsen (Trokare) in den Bauch eingeführt. Nach Platzierung des ersten Trokars wird CO² in das Abdomen geleitet, um die Bauchdecken anzuheben und in dem nun gasgefüllten Hohlraum Übersicht zu erlangen. Die Bildgebung erfolgt danach über eine eingeführte Kamera, die ihre Aufnahmen auf einen oder mehrere große Bildschirme projiziert, welche vom ganzen OP-Team betrachtet werden können. Neben der Kamera benötigt man mindestens zwei Arbeitsinstrumente – die Gesamtanordnung entspricht fast immer einem Dreieck. Dieses Prinzip der Triangulation mit der Kamera in der Mitte lässt alle Organe im Bauch erreichen, die Position des Dreiecks wechselt dabei je nach Ziel. Die Gesamtzahl der Zugänge variiert je nach OP-Verfahren zwischen mindestens drei bis hin zu fünf, wenn weitere Haltehebel notwendig sind.

Das Operationsziel ändert sich zum herkömmlichen, offenen Operieren nicht, nur die angewandte Technik ist eine andere. Die Sichtkontrolle über einen Videomonitor, der Verlust der dritten Dimension und ein veränderter Instrumenten-Drehpunkt erfordern beim Operieren ein besonderes Geschick und Training. Die Hauptoperateure der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie können alle auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen.

Wichtige Krankenheitsbilder

Gallensteinleiden

Blinddarmentzündung/Appendizitis

Sodbrennen und Zwerchfellbruch

Divertikelkrankheit – Divertikulitis

Enddarmvorfall

Darmkrebs

Enddarmkrebs

Milzerkrankungen

Tumoren der Nebenniere

Verwachsungen