Neue Mobilität und Lebensqualität dank Halswirbelsäulen-OP
Ultramarathonläufer Andreas Mohr wieder fit für das nächste Rennen
Chefarzt
Dr. med. Marco Koriller
- Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
- Facharzt für Spezielle Orthopädische Chirurgie
- Telefon: 0241/6006-3701
- wirbelsaeulenchirurgie@marienhospital.de
Oberärztin
Lena Brandenburg
- Fachärztin für Orthopädie
Was macht ein Extremsportler, wenn er plötzlich nicht mehr laufen kann? „Das ist für mich unvorstellbar“, erzählt Andreas Mohr, dessen größte Leidenschaft im Ultralaufsport liegt. Schon achtmal in seinem Leben hat der 59-Jährige einen 100-km-Lauf absolviert. Seine Bilanz: 81 gemeisterte Marathons von Monschau bis Lanzarote. „Aber im Frühjahr 2025 war Schluss, es ging gar nichts mehr. Mein rechter Arm war taub und ich hatte starke Nackenschmerzen. Das Laufen musste ich erstmal an den Nagel hängen“, erinnert er sich.
Auf der Suche nach der Ursache entschied sich Andreas für die Praxis MVZ Nordeifel in Roetgen. „Die Orthopädin Nadine Meisen hat sehr schnell die Ursache für meine Beschwerden gefunden – eine sogenannte Neuroforamenstenose.“ Dabei handelt es sich um eine Verengung des Nervenaustrittskanals an der Halswirbelsäule, die starke Schmerzen oder sogar Lähmungserscheinungen verursachen kann.
Im Juni 2025 stellte sich Andreas Mohr nach erfolgloser konservativer Therapie in der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie im Marienhospital Aachen vor. Die Oberärztin Lena Brandenburg erinnert sich: „Die erste Frage, die Andreas Mohr mir stellte, war: Wann kann ich wieder laufen?“ Und die Orthopädin verspricht: „Sechs Monate nach der Operation sind Sie wieder fit!“
Chefarzt Dr. med. Marco Koriller hat Andreas Mohr schließlich operiert. „In der OP haben wir die Engstelle am Nerv und an der Abgangsstelle vom Rückenmark freigelegt. Anstelle der entfernten Bandscheibe wurde ein sogenannter Peek Cage eingesetzt, der den ursprünglichen Abstand zwischen den Wirbelkörpern wiederherstellt“, betont der erfahrene Wirbelsäulenchirurg. „Es handelt sich dabei um einen risikoarmen Routineeingriff, mit dem wir unseren Patientinnen und Patienten sehr gut helfen können, wenn konservative Behandlungen keine Beschwerdelinderung bringen.“
Und das Ergebnis spricht für sich: Am 6. Dezember 2025, fünfeinhalb Monate nach der OP, stand Andreas schmerzfrei beim Lanzarote-Marathon am Start.
Die große Wertschätzung ist dem Team der Wirbelsäulenchirurgie gewiss. Andreas Mohr unterstreicht: „Ein riesiges Dankeschön an Chefarzt Dr. med. Marco Koriller und Oberärztin Lena Brandenburg. Von der klaren Analyse bis zur ausführlichen Besprechung der Lösung habe ich mich hier bestens betreut gefühlt. Besonders dankbar bin ich für den kurzfristigen OP-Termin an meiner Halswirbelsäule (HWS). Dank des Teams habe ich meine Lebensqualität zurückgewonnen und kann wieder Marathon laufen. Ich würde mich jederzeit wieder fürs MARIEN entscheiden.“
Aktuell trainiert der Extremläufer aus Roetgen für die TorTour de Ruhr® am 23. und 24. Mai 2026. Hier gehen die Athletinnen und Athleten über eine Distanz von 230 km, 160,9 km oder 100 km an den Start. „Mein Ziel ist der sogenannte Bambinilauf über 100 km“, sagt Andreas Mohr und bekommt dafür grünes Licht von Chefarzt Dr. med. Marco Koriller und Oberärztin Lena Brandenburg: „Für seine Wirbelsäule ist so ein Lauf dank der OP überhaupt kein Problem mehr! Wir wünschen Ihnen, lieber Herr Mohr, stramme Beine und viel Freude bei der TorTour de Ruhr®!“