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„Ich habe mein Leben in gute Hände gelegt“

Das Herz von Johanna Schoone schlägt endlich wieder gleichmäßig

Khaled Awad

Chefarzt
Khaled Awad

  • Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Spezielle Rhythmologie, Aktive Herzrhythmusimplantate und Interventionelle Kardiologie

Die Krankengeschichte von Johanna Schoone klingt nach einem Drama in zehn Akten – aber so viel sei schon mal verraten: Es gibt ein Happy End! Fangen wir von vorne an: Johanne Schoone ist ein „MHA-Urgestein“ und hat bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2010 35 Jahre in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Marienhospital als Röntgenassistentin gearbeitet. Aber schon in ihrem Berufsleben hatte sie hin und wieder Probleme mit - wie sie es nennt - „Herzklabaster“ und Bluthochdruck. „Sobald mich die Ärzte dann aber ans EKG angeschlossen haben, war alles normal“, erzählt die 70-Jährige nachdenklich. „Doch die Beschwerden kamen immer wieder: Herzrasen, Herzstolpern, Luftnot, Schwindel, Panikattacken – es war grausam“, erinnert sich Johanna Schoone an die schwere Zeit. Die Diagnose: Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern. „Teilweise hatte ich einen Blutdruck von 220:110.“ Es folgten zehn Krankenhausaufenthalte in verschiedenen Kliniken mit zahlreichen Kardioversionen (Elektroschocks), um den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen. „Aber die Wirkung hielt leider nie lange an“, berichtet die Herzpatientin. Erst die Implantation eines Herzschrittmachers im Jahr 2016 brachte Linderung. In den zwei Jahren danach wurden bei Johanna Schoone zwei Vorhofflimmer-Ablationen in einem auswärtigen Krankenhaus durchgeführt. Kurze Zeit später begann der Teufelskreis von vorne: Luftnot, Brustschmerzen, Engegefühl, Herzrasen und Erschöpfung. „Mein Weg führte also direkt in die Klinik für Kardiologie, Rhythmologie von Chefarzt Khaled Awad. Bei ihm hatte ich direkt ein gutes Bauchgefühl und habe mein Herz voller Vertrauen in seine Hände gelegt“, erinnert sich die Ruheständlerin.

Die Therapiestrategie im Marienhospital Aachen erläutert der Chefarzt so: „Zunächst wurde bei fehlenden Erfolgsaussichten für eine dritte Vorhofflimmer-Ablation der Vorhof vom Ventrikel elektrisch getrennt (AV-Knotenablation), um die Patientin vom lästigen Herzrasen zu befreien. Für ein halbes Jahr fühlte sich die Patientin deutlich wohler. Aber dann bekam sie Luftnot bei einer Verschlechterung ihrer Herzkraft. In einem komplexen Eingriff haben wir ein drittes Kabel an den Herzschrittmacher gelegt – und das trotz verschlossener Vene als Zugangsweg – und konnten so die natürliche Pumpfunktion des Herzens aus der rechten und linken Herzkammer wiederherstellen. Dieser Eingriff ist uns ausgezeichnet gelungen“, freut sich Khaled Awad. „Durch unsere erfolgreiche Therapie konnten wir einen richtigen Aha-Effekt bei unserer Patientin erzielen. Schon kurz nach dem Eingriff sprach Johanna Schoone wieder laut und deutlich, und schon bald wird sie wieder problemlos Treppen steigen und durch Burtscheid spazieren können, was zuvor undenkbar war“, schmunzelt der Chefarzt zufrieden.

Zusammen mit seinem Leitungsteam aus den Herz-Experten Dr. med. Dirk Benke (leitender Oberarzt), den Oberärztinnen Dr. Cristina Demco, Dr. Raisa Hutuleac, Monika Kodeboina und Oberarzt Dr. Bob Weijs macht die Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Rhythmologie auch Patienten wieder fit, die eine lange und schwierige Krankengeschichte haben. Johanna Schoone ist der beste Beweis! Die lebenslustige Burtscheiderin hat jetzt wieder ganz viel Zeit für ihre Enkel und Urenkelchen und den Strickkreis mit ihren Freundinnen. „Liebe Johanna, wir wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute für Deine Gesundheit! Danke für Dein Vertrauen und dass Du Dein Herz in unsere Hände gelegt hast!“

Wenn es Ihrem Herzen auch nicht gut geht, erreichen Sie uns für alle Ihre „Herzensthemen“ unter der Rufnummer: 0241/6006-1801.