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Ein privater Blick auf...

Unsere „Kantinen-Chefs“ Marion Muhr und Norbert Engel

Namen? Marion Muhr (54 Jahre) / Norbert Engel (53 Jahre)
Geburtsort? Beide in Aachen geboren
Familie? Marion ist verheiratet und hat zwei Kinder und acht Enkel zwischen ein und 18 Jahre und lebt in Merkstein. Norbert wohnt mit seiner Frau Brigitte, die im Marienhospital den Wirtschaftsdienst leitet, in Richterich.

Wie ist Euer Werdegang in der Stiftung? Seit wann arbeitet Ihr als Team miteinander?
Norbert: Ich bin gelernter Fleischer und arbeite seit 1989 in der Stiftung. In der Kantine bin ich seit 2000. Ich liebe meinen Job über alles und fühle mich im MHA schon immer pudelwohl. Seit Marion vor 14 Jahren zu mir in die Kantine kam, ist es aber noch schöner geworden. Ohne meine „Kantinen-Gattin“ kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen :-).
Marion: Von 1995 bis 2007 war ich in der Rehaklinik „An der Rosenquelle“ beschäftigt und dann bin ich ins „Marien“ gewechselt. Die Chemie zwischen Norbert und mir stimmte sofort und das spüren unsere Gäste auch. Wir sind ein eingespieltes Dream-Team.

Ihr seid das Herz unseres Mitarbeiterrestaurants und man erlebt Euch nie mit schlechter Laune. Gibt es etwas, das selbst Euch Frohnaturen den Tag verderben kann?
Marion: Ich habe meinen Traumjob gefunden und gehe jeden Tag mit guter Laune zur Arbeit, aber klar, die momentane Situation mit Corona nervt schon manchmal. Aber trotzdem bleibe ich stets positiv und optimistisch.
Nobert: Für mich ist es schwierig, dass alle Restaurants, Cafés und Geschäfte geschlossen sind und meine Frau und ich nicht mehr reisen können. Das schlägt mir schon ab und zu aufs Gemüt, aber das geht ja jedem so.

Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt´s bei Euch nur noch Essen to Go. Was bedeutet das für Eure Arbeit?
Unserem Küchenchef Jan Vleugels und dem ganzen Team ist es wichtig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen auch in dieser Zeit mit leckerem und gesundem Essen versorgt werden. Aber natürlich fehlen das gemeinsame Speisen und der Austausch beim Frühstück, Mittagessen oder Kuchen in den Pausen. 

Du, lieber Norbert, bist ein Karnevalist durch und durch. Wie kommst Du als Büttenredner und Comedian durch die fünfte Jahreszeit, ohne auf der Bühne zu stehen?
Im Rheinland ist der Karneval einfach eine feste Institution. Aus diesem Grund müssen meine Frau, Marion und die Kolleginnen und Kollegen halt dran glauben und werden ab und zu von mir mit kleinen Anekdötchen und Scherzchen versorgt. Nächstes Jahr können wir dann hoffentlich alle wieder richtig Gas geben und mit der Stiftung erneut am Rosenmontagszug teilnehmen.

Wie vertreibst Du Dir die Zeit, wenn Du nicht im MHA bist, liebe Marion?
Am liebsten natürlich mit meinen Kindern und Enkelchen, dann gehe ich gerne spazieren, halte mich auf dem Laufband fit und spiele mit unserer Katze Balu.

Kochen ist Eure Leidenschaft. Was brutzelt Ihr am liebsten?
Norbert: Ich liebe chinesisches Essen. Hähnchen süßsauer ist schon eine Köstlichkeit.

Marion: Für mich darf es gerne gut bürgerlich sein: Bei Wirsing, Grünkohl oder Möhrengemüse läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

In welchem Restaurant seid Ihr Stammgast? Was könnt Ihr in der Region empfehlen?
Norbert: Meine Frau und ich schlemmen regelmäßig im Restaurant „Auf der Hörn“ oder in einem der vielen Lokale auf der Pontstraße.
Marion: Für mich geht nichts über den Sauerbratenpalast auf der Vaalserstraße.

Was glaubt Ihr, bedeutet der Lockdown für die Gastronomen?
Wir haben uns schon oft darüber unterhalten und machen uns große Sorgen um unsere Kolleginnen und Kollegen. Mit Sicherheit werden viele Gastronomen in finanzielle Schwierigkeiten geraten und vielleicht nicht mehr öffnen, das ist natürlich sehr traurig.

Was sind Eure Wünsche fürs neue Jahr 2021?
Natürlich wünschen wir uns allen in erster Linie Gesundheit und dass die Welt möglichst schnell wieder in die alte Normalität zurückfindet, und wir die Pandemie gemeinsam meistern.