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Praxis für Gastroenterologie und Proktologie

Dr. med. Liebenstund ergänzt das Angebot des MVZ um die Gastroenterologie und Proktologie

Dr. med. Karl-Josef Liebenstund

Dr. med. Karl-Josef Liebenstund

  • Facharzt für Gastroenterologie
  • Proktologie, Internistische Intensivmedizin, Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin
  • Telefon: 0241/9007133
Jessica Schillings

Jessica Schillings

  • Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

Als Gastroenterologe und Proktologe ist Dr. med. Karl-Josef Liebenstund eine der führenden Adressen auf diesem Gebiet in Aachen. Seine fachärztliche Praxis betreibt der Internist seit 2005 mit großem Erfolg in Aachen-Brand (Trierer Straße 766). Zuvor war er 20 Jahre lang im Universitätsklinikum Aachen und im St.-Antonius-Hospital Eschweiler tätig, zuletzt als leitender Oberarzt.

Seit Januar 2018 gehört seine Praxis nun zum MVZ am Marienhospital Aachen. „Durch die Facharztpraxis von Herrn Dr. Liebenstund bauen wir unsere bereits ausgezeichnete Expertise in der Gastroenterologie und Proktologie weiter aus“, berichtet Benjamin Michael Koch (Vorstand der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen). „Damit bieten wir den Aachenern neben der hervorragenden stationären Versorgung auch die Möglichkeit der ambulanten Behandlung“, freut sich Benjamin Michael Koch.

„Durch die Zusammenarbeit mit den Fachkliniken des Marienhospitals Aachen verzahnen wir die ambulante und stationäre Versorgung in idealer Weise“, ergänzt Dr. med. Karl-Josef Liebenstund. „Aber natürlich bleibt die freie Arzt- und Krankenhauswahl unserer Patienten unantastbar“, unterstreicht der Internist.

Kontaktdaten der Praxis für Gastroenterologie und Proktologie:
Dr. med. Karl-Josef Liebenstund
Trierer Straße 766
52078 Aachen-Brand
Telefon: 0241/9007133

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Darmkrebs-Vorsorge wirkt: RKI prognostiziert sinkende Erkrankungsraten

Rund 23.250 Menschen werden im Jahr 2020 in Deutschland an Darmkrebs versterben, so die jüngste Prognose des Robert Koch-Instituts (RKI). Das sind zu viele, aber immerhin rund 1.700 weniger als in 2015. Das erfreut, insofern es den Erfolg des Darmkrebs-Screening-Programms widerspiegelt. Auf der anderen Seite frustriert es, weil Darmkrebs in sehr viel mehr Fällen verhindert werden könnte.

Die Prognose basiert auf Analysen der Daten des bevölkerungsbezogenen Krebsregisters bis zum Jahr 2016, die das RKI in seinem Report „Krebs in Deutschland 2015/2016“ vorgelegt hat. Demnach gab es in Deutschland 2016 rund 492.000 Krebserkrankungen, von denen rund 58.300 auf das Konto des Darmkrebses gingen. 14.802 Patienten sind daran verstorben. Die altersstandardisierte Sterberate lag für Frauen bei 31,8 Prozent, für Männer bei 50,7 Prozent. Das mittlere Sterbealter lag für Frauen bei 80 Jahren, für Männer bei 76 Jahren.

„Männer versterben früher und öfter an Darmkrebs als Frauen“, stellt Dr. Jens Aschenbeck, der Darmkrebs-Experte vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte fest. „Die Vorhersage für 2020 ändert trotz weiter sinkender Erkrankungs- und Sterberaten daran nichts. Zugleich weisen wir seit Jahren darauf hin, dass Frauen häufiger die Vorsorgeangebote der Krankenkassen, insbesondere die Vorsorge-Darmspiegelung, in Anspruch nehmen. Dabei sollte es aufgrund der Zahlen gerade für Männer ein besonderes Anliegen sein, die Chance, Darmkrebs zu verhindern, zu nutzen.“

Seit Mitte April 2019 können Männer schon mit 50 Jahren eine Vorsorgekoloskopie erhalten. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage unter den niedergelassenen Magen-Darm-Ärzten haben 57 Prozent der Teilnehmer den Eindruck geäußert, dass seither mehr Männer zur Vorsorge gehen, 79 Prozent der Befragten gaben an, jetzt bis zu 15 Prozent der Männer im Alter von 50 bis 55 Jahren zu untersuchen

Quelle im Internet: http://www.magen-darm-aerzte.de
Kontakt: Dr. Holger Böhm, Tel.: 0231/92527-905, bng@skriptstudio.de