Unser Leitbild

VOM CHRISTLICHEN MENSCHENBILD GELEITET

Die Katholische Stiftung Marienhospital Aachen entstand um die Mitte des 19. Jahrhunderts als Bürgerinitiative von Laien und Priestern aus dem Bewusstsein christlicher Verantwortung für die Gesundheitsfürsorge der wachsenden sozialen Randgruppen. Die Gründerinnen und Gründer, verwurzelt in den katholischen Pfarreien St. Michael und St. Johann von Aachen-Burtscheid, standen in enger Verbindung zum sozialreformerischen Kreis um die selige Ordensgründerin Franziska Schervier, deren Schwestern die Krankenpflege im Marienhospital Aachen übernahmen.

Die Katholische Stiftung Marienhospital Aachen bekennt sich zu den Idealen ihrer Gründer, die sie über anderthalb Jahrhunderte gepflegt und den Erfordernissen der Zeit angepasst hat. Das Handeln aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll vom christlichen Menschenbild bestimmt sein:

  • Wir achten die Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit jedes Menschen, seine unantastbare Würde als Geschöpf Gottes.
  • Wir unterscheiden bei unseren Kunden und Bewohnern nicht nach Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, nicht nach ihrem Glauben und ihrer religiösen und politischen Anschauung.
  • Wer sich uns anvertraut, soll wissen, dass wir alles, was in unserer Macht steht, tun werden, um gutes Leben zu ermöglichen, Krankheiten zu heilen und Leiden zu lindern. In jeder Lebensphase – von der Geburt bis zu einem würdigen Sterben – sind wir dem Schutz des Lebens verpflichtet.

DIE GEGENWART GESTALTEN

Alle Mitarbeitenden des Seniorenbereichs der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen sind bestrebt, folgende Grundsätze zu befolgen und damit den Einrichtungen unserer katholischen Stiftung ihr besonderes Profil zu geben:

Leib und Seele

1. Weil wir immer den ganzen Menschen im Blick haben, achten wir in unserer Arbeit und bei der Betreuung der Person stets auf die Einheit von Leib und Seele. Dazu zählen für uns selbstverständlich auch die Angebote von Gottesdienst und Sakramenten (Hl. Messe, Beichte, Kommunion, Krankensalbung). Das heilende Gespräch, die Anteil nehmende Begleitung sind manchmal die wirksamste Medizin.

Medizinische und pflegerische Betreuung

2. Im Sinne einer umfassenden Kunden- und Bewohnerversorgung bieten wir dem kranken und hilfsbedürftigen Menschen bestmögliche qualifizierte medizinische Hilfe und pflegerische Versorgung in allen Lebensphasen an. Um sie im vollen Umfang zu gewährleisten, suchen wir auch die Kooperation mit fachlich bestens ausgewiesenen Partnern im Gesundheitswesen.

Im Mittelpunkt: Der Kunde / Bewohner

3. Die Kunden / Bewohner sind Subjekt und nicht Objekt unserer medizinischen und pflegerischen Bemühungen. Auch in ihren Angehörigen sehen wir wichtige Begleiter auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel der Gesundung und Pflege. Wir respektieren den Willen des Kunden / Bewohners und seine Selbstbestimmung. Anregungen und begründete Kritik nehmen wir sehr ernst.

Erfolg im Team

4. Die Verantwortlichen in unseren Einrichtungen pflegen einen kooperativen Führungsstil, der gegenseitige Achtung und Wertschätzung sowie das Vertrauen in die Eigenverantwortung jedes Mitarbeiters beinhaltet. So möchten wir eine Atmosphäre von Engagement und selbstbewusster Effizienz schaffen, die sich auch als der „gute Geist des Hauses“ auf zufriedene Kunden / Bewohner und ihre Angehörigen überträgt.

FÜR DIE ZUKUNFT GERÜSTET

Steigerung der Qualität

5. Speziell auch als Akademisches Lehrkrankenhaus ist es unser Ziel, die Leistungen in allen Bereichen ständig zu verbessern, die Mitarbeitenden durch Fortbildung zu fördern und auf Qualitätssicherung jeder Art bedacht zu sein.

Wirtschaftliches und ökologisches Handeln

6. Wer dienen will, muss auch verdienen, um seine Dienste leisten zu können. Wir sind verpflichtet, wirtschaftlich zu handeln, um die Zukunft der Stiftung und ihrer Einrichtungen zu sichern. Dabei achten wir auf den verantwortlichen Umgang mit den anvertrauten Ressourcen, auf Hygiene und auf schonenden Umgang mit der Umwelt.

Unser Bild in der Öffentlichkeit

7. Bild und Akzeptanz unserer Einrichtungen in der Öffentlichkeit werden nicht allein durch die Qualität unserer vielfältigen Angebote bestimmt. Die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Arbeitsplatz und Aufgaben prägt nicht weniger das öffentliche Erscheinungsbild als die Zufriedenheit der betreuten Personen und ihrer Angehörigen.