Kleine Chirurgie

„Kleine Chirurgie“ ist eine Bezeichnung für chirurgische Eingriffe, welche im ambulanten Bereich ohne Narkose, sondern unter örtlicher Betäubung auch im MVZ durchgeführt werden können.

Hierzu gehören die Erstbehandlung von Schnittverletzungen, Biss- oder Risswunden durch chirurgische Wundversorgung, sowie andere kleine Eingriffe: Fremdkörperentfernung aus Haut oder Unterhaut, Eröffnung von oberflächlichen Abszessen, Nagelwallentzündungen, die chirurgische Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln, Warzen oder die Entfernung von Pigmentmalen/Muttermalen als auch Versorgung von Verstauchungen, Sportverletzungen und Ausschluss von Knochenbrüchen mit radiologischer Überweisung.

Bei größeren oder aufwändigeren Eingriffen erfolgt eine ambulante Operation mit Narkose und anschließender Nachbehandlung in der Praxis. Bei fachübergreifenden Erkrankungen oder Behandlungen erfolgt eine entsprechende Beratung und Überweisung.