Intensivmedizin

Zu dem intensivmedizinischen Repertoire unserer Klinik zählen unter anderem:

  • Differenzierte Beatmung mit modernen Beatmungsgeräten
  • Hämodynamisches Monitoring (PICCO, Pulmonaliskatheter, transösophageale Echokardiographie)
  • Sonographie intrathorakaler und abdomineller Organe
  • Bronchoskopie
  • Festgelegte Antibiotikastrategien
  • Differenzierte enterale und parenterale Ernährung
  • Differenzierte Therapie mit vasoaktiven Substanzen über moderne Infusionspumpen
  • Flüssigkeits- und Transfusionsmanagement
  • Erweiterte Labordiagnostik
  • Erfassung und Interpretation von Mess- und Laborwerten
  • Hämodialyse in Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Nephrologen (Dr. Weidemann)
  • Patientenkontrollierte Schmerztherapie (intravenös, epidural)
  • Frühmobilisation
  • Intrahospitaltransport zur Durchführung diagnostischer Eingriffe (CT, NMR)
  • Kinetische Therapie bei Beatmungspatienten

Auf der interdisziplinären Intensivstation werden jährlich mehr als 1350 Patienten nach großen chirurgischen Eingriffen sowie Patienten der Medizinischen Klinik rund um die Uhr versorgt. Die Intensivstation steht unter der organisatorischen Leitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Die Anästhesisten betreuen gemeinsam mit den chirurgischen Kollegen vornehmlich postoperative Patienten. Zusätzlich werden die Beatmungspatienten der Medizinischen Klinik konsiliarisch mitbetreut. Schwerpunkte sind die Nachbehandlung von operativen Patienten nach großen chirurgischen Eingriffen, vor allem bei Risikopatienten aus allen operativen Fachbereichen des Klinikums, die Behandlung von Schwerstverletzten sowie die Diagnostik und Therapie des akuten Lungenversagens, der Sepsis und des Multiorganversagens.

Die intensivmedizinischen Maßnahmen umfassen neben intensiver Pflege und Schmerzbehandlung die umfangreiche Überwachung aller lebenswichtigen Funktionen (Bewusstseinszustands, Herzkreislauffunktion, Atmungsfunktion und der Funktion der inneren Organe) sowie die Behandlung, Unterstützung oder sogar den zeitweisen Ersatz unzureichender oder versagender Organfunktionen. In vielen Fällen müssen die Patienten zunächst beatmet werden und befinden sich in einem künstlichen Schlafzustand, aus dem sie erst später wieder vorsichtig und schrittweise an die Belastungen im wachen Zustand angepasst werden können.