Bauchaortenaneurysma

Die Aneurysmaerkrankung ist meist eine Erkrankung des höheren Lebensalters (> 60 Jahre), selten sind auch bei jüngeren Patienten (< 50 Jahren) Aneurysmen zu finden. Krankhafte Erweiterungen der Gefäße, in der Fachsprache Aneurysmen, können lange Zeit unbemerkt und ohne Beschwerden bleiben.

Es ist wichtig, Patienten ab 60 Jahren durch eine einfache Ultraschalluntersuchung des Bauches ein eventuelles Aortenaneurysma abzuklären und bei entsprechendem Durchmesser des Aneurysmas auch zügig eine entsprechende Therapie einzuleiten.

Mit zunehmender Größe des Aneurysmas besteht ein steigendes Risiko, dass die Wand dem Druck nicht mehr standhält, einreißt und eine akut lebensbedrohliche Blutung auftritt. Ab einem gewissen Querdurchmesser sollte eine Therapie in Ruhe vorbereitet und das Aneurysma ausgeschaltet werden. So kann man einen lebensbedrohlichen Notfall, eine notfallmäßige OP und die damit verbundenen schlechten Prognosen, bzw. hohen Komplikationsraten vermeiden.   

Neben Screening, weiterführender Diagnostik und Beratung erfolgen im MVZ auch Verlaufskontrollen bzw. Nachkontrollen, OP-Planung und Vorbereitungen für eine entsprechende Operation.