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Nicht immer ist der Alkohol schuld

13.03.2018

Chefarzt Professor Dr. med. Markus Gatzen informiert beim mha-Gesundheitsforum über das Thema Lebererkrankungen

Die Leber hat jede Menge vorzuweisen: Mit einem Gewicht von mindestens 1,5 Kilo ist das rotbraune, mehrlappige Gebilde im Oberbauch die schwerste Drüse des Körpers. Sie zählt zu den größten Organen und erfüllt als zentrales Stoffwechselorgan Aufgaben, die absolut lebensnotwendig sind. Die Leber ist eine wahre Hochleistungsmaschine: In jeder Minute strömen 1,4 Liter Blut durch das Organ. Das macht pro Tag rund 2.000 Liter Körpersaft, die von etwa 300 Milliarden Hepatozyten gefiltert, entgiftet, von überschüssigen Nährstoffen befreit oder mit benötigten Nährstoffen beladen und wieder in den Kreislauf entlassen werden.

Was aber passiert, wenn die Leber krank wird? „Die Ursachen für Lebererkrankungen können vielfältig sein“, unterstreicht Professor Dr. med. Markus Gatzen (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie am Marienhospital Aachen). „Erkrankungen oder Verletzungen der Leber haben oft sehr schwere gesundheitliche Auswirkungen. Trotz ihrer hohen Regenerationsfähigkeit kann das Organ so stark geschädigt sein – etwa durch Alkohol, Medikamente oder Erkrankungen – dass die Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllt werden können“, erläutert Professor Gatzen.

Zu den Krankheitsbildern zählen zum Beispiel die Leberentzündung (Hepatitis) oder Leberzirrhose. Von einer Fettleber sprechen Mediziner, wenn der Fettgehalt in den Hepatozyten übermäßig hoch ist – zum Beispiel durch Übergewicht, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Auch der selten auftretende Leberkrebs oder Autoimmunerkrankungen der Leber sind Risikofaktoren für das lebenswichtige Organ.

Erfahren Sie alles rund um das Themenfeld Lebererkrankungen
beim mha-Gesundheitsforum
„Nicht immer ist der Alkohol schuld“: Ursachen von Lebererkrankungen
mit Professor Dr. med. Markus Gatzen
(Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie)
am Dienstag, 13. März 2018 um 18:00 Uhr im Marienhospital Aachen Konferenzraum BERLIN, Verwaltungsgebäude
(Zeise 4, 52066 Aachen-Burtscheid)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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