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Die kleinsten Patienten sind im Marienhospital in den besten Händen

07.07.2017

(v.l.n.r.): Dr. med. Achim Rimek (Oberarzt Anästhesie), Dr. med. Anette Röttger-Chasoglou (Fachärztin Kinderheilkunde), Anja Salmassi (Leitung der Geburtshilfe) und Dr. med. Dorothee Falker (Assistenzärztin Frauenheilkunde).

Neues Team in der Neugeborenen-Erstversorgung

Im Marienhospital Aachen wird Sicherheit jederzeit groß geschrieben. Das gilt natürlich insbesondere für die allerkleinsten Patientinnen und Patienten: Die Neugeborenen. Die seit vielen Jahren sehr etablierte Ausbildung im Bereich der Neugeborenen-Erstversorgung ist in diesem Jahr umstrukturiert worden: Das neue Team „Neo-Marie“ hat sich nun auf die Fahnen geschrieben, das Training und die Ausbildung des pflegerischen und ärztlichen Personals zu übernehmen. Das „Neo-Marie-Team“ setzt sich zusammen aus vier Mitarbeitenden, die alle eigens das Zertifikat European Paediatric Advanced Life Support (EPALS) erworben haben: Anja Salmassi (Leitung der Geburtshilfe), Dr. med. Dorothee Falker (Assistenzärztin Frauenklinik), Dr. med. Anette Röttger-Chasoglou (Fachärztin für Kinderheilkunde) und Dr. med. Achim Rimek (Oberarzt Anästhesie, EPALS, Crisis Resource Management – CRM). „Wir trainieren für die sehr selten auftretenden kritischen Situationen im Bereich der Neugeborenen-Erstversorgung“, erklärt der Projektverantwortliche Dr. med. Achim Rimek. „Einmal monatlich bieten wir eine Fortbildung an unter dem Motto: „be trained and prepared“, in der unsere Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen auffrischen und komplexe Notfallsituationen im Team einüben. Wir achten hier besonders darauf, dass die verschiedenen Fachabteilungen gemeinsam „Hand in Hand“ zusammenarbeiten“, betont Dr. Rimek. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden wichtige Tätigkeiten – sogenannte „Skills“ – wie Beatmung, Herzdruckmassage, Notfallzugang für die Medikamentengabe (Nabelvenenkatheter, intraossärer Zugang) in Kleingruppen eingeübt. „Mit unserem Konzept tragen wir ganz erheblich zur Sicherheit unserer kleinsten Patientinnen und Patienten bei“, ist sich das „Neo-Marie-Team“ sicher.