HaupteingangInformationsgesprächOperationssaalGeburtshilfe im Marienhospital AachenSeniorenzentrum Marienheim

Großer Aktionstag der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Berlin

Marienhospital Aachen protestiert vor dem Brandenburger Tor gegen die geplante Krankenhausreform

Mit mehr als 10.000 Demonstranten haben die deutschen Krankenhäuser am 23. September in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die geplante Krankenhausreform demonstriert. Mit dabei war auch eine Delegation aus dem Marienhospital Aachen, die mit eigenen Protest-T-Shirts gegen die Reform Flagge gezeigt hat. Auf einer großen Bühne mit zwei Großbildleinwänden und einer Lautsprecheranlage fanden den ganzen Tag über Aktionen statt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat 10.000 rote Klatschpappen an die Demonstranten verteilt und dem Protest so lautstark Nachdruck verliehen. Mit einer Luftballon-Aktion, bei der zahlreiche grüne Ballons mit roten „SO NICHT!“-Postkarten in die Luft stiegen, wurde der Aktionstag abgerundet.

„Gemeinschaftlich mit allen deutschen Kliniken wollten wir der Politik die rote Karte zeigen und hoffen nun darauf, dass wir mit unserem Anliegen gehört werden“, unterstreicht Rolf-Leonhard Haugrund (Vorstand der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen).

„Krankenhausreform – So nicht!“, fasst Thomas Reumann (Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft – DKG) die Bewertung des Reformentwurfs aus Krankenhaussicht zusammen. „Wir brauchen eine Krankenhausreform, die dort ansetzt, wo die wirklichen Probleme sind“, führt Reumann weiter aus. Der jetzt vorliegende Entwurf leiste das nicht. Die anhaltend schwierige Lage vieler Krankenhäuser, die hohen Belastungen des Personals, vielerorts Personalengpässe, Sanierungsstau infolge unzureichender Investitionsmittel und immer weiter steigender Behandlungsbedarf, insbesondere in den Notfallambulanzen – das seien die drängenden Probleme, die den Krankenhäusern unter den Nägeln brennen und zu deren Lösung die Krankenhausreform maßgeblich beitragen müsse, so die DKG.